Gute Beziehungen basieren auf Vertrauen. Nicht anders ist es bei einer Arzt-Patienten-Beziehung. Leider finden wir dazu keine Anleitung in Lehrbüchern, sondern lernen dies erst im Praxisbetrieb. Viele Stolpersteine gilt es da zu überwinden. Die Praxiserfahrung hat gezeigt, dass besonders folgende Sichtweise den Patienten sich bei uns wohlfühlen lässt: Vermitteln wir unseren Patienten bei jeder Sitzung die Haltung unbedingter Annahme, kann nichts mehr schiefgehen.
Denn grundsätzlich ist das Gesicht der individuellen Person so, wie es heute ist, gut, vollkommen und in Ordnung. Wir betrachten unser Gesicht als Gesamtkunstwerk und alle anderen Körperteile mit Wohlwollen und Freundlichkeit. Wir selbst sind genau richtig und unser Gegenüber übrigens auch. Es gibt keine negativen Affirmationen und Herabwürdigungen wie: »Alles ist herabgesunken, meine Mundwinkel sind schrecklich«.
Wenn wir diese positive Haltung vermitteln können, führt dies zu großer Entspannung und Freude an der Behandlung und ist damit eine gute Basis für eine langfristige vertrauensvolle Zusammenarbeit. Auch Arzt und Team geht es mit dieser Herangehensweise gut – denn es ist eine zutiefst gesunde Sichtweise.
Akzeptanz, Wohlwollen und Freundlichkeit sind die Grundlage für eine schöne, tragfähige Arzt-Patienten-Beziehung in der Ästhetiksprechstunde.